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Naturgarten auf 2.500 m²

Dieser Garten ist mein Naturgartenprojekt. Die Fläche umfasst rund 2.500 Quadratmeter und bestand am Anfang vor allem aus Rasen mit einigen verwilderten Büschen. Ich dokumentiere hier bewusst langfristig und ausführlich, weil sich ein Garten dieser Größe nicht in kurzen Saisonnotizen sinnvoll abbilden lässt. Viele Entwicklungen brauchen Jahre, manche Entscheidungen muss man mehrfach nachschärfen, und oft sind es gerade die scheinbar kleinen Detailfragen, die später den Unterschied machen.

Die inhaltliche Orientierung basiert für mich stark auf dem Drei-Zonen-Garten-Ansatz von Markus Gastl. Als Einstieg in die Idee empfehle ich z. B. sein Buch Der Drei-Zonen-Garten. Für mich ist daran entscheidend, dass Biodiversität, praktische Pflege, Nutzgarten und gestalterische Qualität nicht als Gegensätze behandelt werden, sondern als Teile eines gemeinsamen Systems.

Ich habe bereits über hundert Wildsträucher gesetzt, einen größeren Gemüsegarten mit ungefähr 50 bis 60 Quadratmetern Netto-Nutzfläche aufgebaut, Staudenflächen angelegt und Wiesenbereiche in Richtung artenreicher Entwicklung überführt. Gleichzeitig dokumentiere ich auch die schwierigen Fragen: Wie legt man neue Beete im Bestand an? Was funktioniert in der Praxis und was nicht? Wie geht torffreies und veganes Gärtnern auf größeren Flächen, ohne bei Wachstum, Bodenreaktionen und Arbeitsaufwand zu scheitern?

Genau dafür ist diese Dokumentation da: als lesbares, fortlaufendes Gartenhandbuch aus der Praxis.

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